DER-Rieger – Eine Reise durch Medien, Visionen und Wandel
Der-Rieger erblickte im Juni 2005 das Licht der Welt. Meine zentrale Mission war von Beginn an klar: Ich wollte Unternehmen und Vereine ins Internet bringen – ihnen den Weg in die digitale Sichtbarkeit ebnen. Damals ging es vor allem um Webseiten und sogenannte Webvisitenkarten. Der Markt war jung, das Internet ein aufkommendes Spielfeld, das viele noch unterschätzten.
Ich habe früh erkannt, dass es nicht nur um Design oder Programmierung ging, sondern darum, Kunden echten Nutzen zu bringen – immer angepasst an das Budget, das ihnen zur Verfügung stand. Gerade Vereine lagen mir dabei besonders am Herzen: Sie durften bis heute nicht gewinnorientiert arbeiten und verfügten meist über sehr begrenzte Mittel. Deshalb verstand ich meine Arbeit dort oft als Win-Win-Modell – eine Unterstützung, die zugleich meinem eigenen Image als Dienstleister zugutekam.
Vom Web zum Bewegtbild
Ab 2006 entwickelte sich das Internet rasant weiter. Multimedia hielt Einzug in Webseiten – und mit ihm mein Einstieg in die Videoproduktion. In dieser Phase entstanden Imagefilme, Produktvideos und erste Erklärfilme im Stil von: „Hallo, ich bin Tom – und ich glaube, dein Unternehmen könnte meine Hilfe gebrauchen.“ Eine gezeichnete Figur winkte in die virtuelle Kamera – ein Meilenstein für die damalige Zeit.
Portale wie DEV-X, YouTube, Vimeo oder Veoh revolutionierten die Onlinewelt. Auch ich stieg für meine Kunden in die Welt des Videocontents ein. Die Nachfrage war hoch: Unternehmen suchten nach Wegen, ihre Produkte und Dienstleistungen emotionaler, verständlicher und visuell ansprechend zu präsentieren – das Zeitalter der Erklärvideos war angebrochen.
Gleichzeitig war diese Zeit geprägt von Pioniergeist und Visionen. Alles schien möglich – und ich durfte erleben, wie aus frühen Kooperationen Großes wurde.

iZoOoM & Biotonus – Zwei Welten, eine Idee
Eine dieser frühen Kooperationen begann bereits Mitte der 90er-Jahre: Damals übernahm ich erste grafische Arbeiten für das Unternehmen iZoOoM. Ende der 90er/Anfang der 2000er-Jahre folgten erste Webseiten und Onlineshops – der Grundstein für eine langjährige Partnerschaft.
Später wurde aus dieser Verbindung ein weiteres Unternehmen geboren: Biotonus – ein Projekt, das sich nicht auf Unternehmen fokussierte, sondern auf den Menschen als Ganzes.
Während iZoOoM vor allem wirtschaftliche und technologische Lösungen anbot, rückte Biotonus persönliche Entwicklung, Gesundheit, mentale Stärke und ganzheitliches Denken in den Mittelpunkt.
Über Seminare – online und vor Ort – wurde Wissen zu Geopolitik, Finanzbildung, Ernährung, Marktanalysen und vielen weiteren Bereichen vermittelt. Der Anspruch: Menschen befähigen, unabhängig zu leben, sich von inneren und äußeren Altlasten zu lösen, und ein Leben zu führen, das zu ihnen passt.
Der Leitspruch:
„Lebe dein Leben in Richtig.“
Was sperrig klingt, ist in Wahrheit revolutionär gedacht: Natürlichkeit statt Chemie, Detox statt Dauerstress, Freude statt Fremdbestimmung.
Ein Weg, den ich aus tiefstem Herzen unterstütze.
Regionale Medienarbeit & TV-Projekte
Nach der Finanzkrise 2008 – ausgelöst durch die Lehman-Pleite – spürte auch ich Veränderungen in der Auftragslage. Ich verlagerte meinen Fokus zurück auf Werbung und Videoproduktion und begann eine neue Phase: die Zusammenarbeit mit regionalen Fernsehsendern.Als Videojournalist war ich ab sofort für EFF3 Freiberg, Kanal 1 Stollberg und Kanal 9 Brand-Erbisdorf unterwegs. In dieser Zeit vertiefte ich meine Kenntnisse im Bereich Dokumentarfilm – ein Medium, das mir seither besonders am Herzen liegt.
2017/2018 gründete ich gemeinsam mit Dr. Sania Berg den Sender VMD.TV – Fernsehen Freiberg, um den Betrieb von EFF3 zu übernehmen. Endlich konnten wir unsere Beiträge nicht nur für Webseiten oder Messen produzieren – sie erreichten jetzt ein breites Publikum.Unser Magazin „RundBLICK – von hier und anderswo“ brachte Geschichten aus der Region, historische Rückblicke und aktuelle Themen – nicht nur für Freiberg, sondern auch für Partnerregionalsender in Sachsen. Ein aktiver Beitragsaustausch entstand, getragen von Qualität, Herz und journalistischer Verantwortung.
Von 3D-Visionen zu Industrieprojekten
Die staatlich verordneten Einschränkungen während der Corona-Pandemie ermöglichten mir eine zweijährige Weiterbildung: Ich tauchte tief ein in 3D-Visualisierung und Trickgestaltung für Film und Web.
Was folgte, war eine neue Ära: fotorealistische Animationen, technische Darstellungen und hochkomplexe Industrievisualisierungen wurden Teil unseres Repertoires. Gemeinsam mit Sania und unserem Team realisierten wir Projekte u. a. für:
- ALFERROCK GmbH
- Technische Universität Freiberg
- TU Dresden
- Fraunhofer-Institut
- Keramikwerk Meissen
- u. v. m.
Ein besonders eindrucksvolles Projekt war die technische Dokumentation:
„Rotschlamm – Fluch oder Segen?“
Sie entstand nach den Coronajahren und zeigt, wie aus einem toxischen Abfallprodukt ein wertvoller Baustoff werden kann – durch innovative Verfahren und clevere Materialforschung.
Weitere spannende Aufträge führten uns zur GfE Fremat GmbH, wo wir Sicherheits- und Besuchervideos entwickelten, um Werksbesichtigungen sicher und informativ zu gestalten.
Zurück zu den Wurzeln – mit internationaler Vision
2025 war erneut ein Jahr des Wandels.
Steigende Energie- und Lebenshaltungskosten machten wirtschaftliches Umdenken notwendig. Der Sendebetrieb unseres Regionalfernsehens wurde im Dezember eingestellt – ebenso wie separate Bereiche der Medienproduktion.
Doch das war kein Ende – sondern ein Neubeginn unter einem gemeinsamen Dach:
DER-Rieger vereint nun wieder Webentwicklung, Videoproduktion, 3D-Design und Anwendungsentwicklung.
Dabei entstanden neue Kooperationen in Bulgarien, Ungarn, Österreich und der Schweiz.
Unsere Leistungen reichen heute von der Konzeption klassischer Werbemittel bis hin zur Entwicklung individueller Komponenten, Module, Plugins, APPs und Schnittstellenlösungen.
Ein zentraler Partner bleibt dabei Biotonus – eine Organisation mit großem gesellschaftlichem Anspruch. Hier gestalten wir gemeinsam eine Plattform für Veränderung: mit Medien, Coaching, Aufklärung – und einer positiven Botschaft.
Abschließende Gedanken
Jedes Mal, wenn sich eine Tür geschlossen hat, öffneten sich gefühlt drei neue.
Man muss nur den Mut haben, hindurchzugehen.
Ich glaube an diese Kraft.
Und ja – ich glaube auch an Gott.
JAHWE ist sein Name. Ohne dieses Schutzschild wäre ich nicht da, wo ich heute bin.
Und es ist gut so.
Sylvio Rieger
Querdenker, Problemlöser, Mutmacher, Optimist.

